Entzündlich rheumatische Erkrankungen - was ist das?
Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew (Ankylosierende Spondylitis) und Psoriasis-Arthritis sind chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankungen. Bei diesen Erkrankungen schädigt eine chronische Entzündung die Gelenk- und Wirbelsäulenstrukturen. Arthrosen sind hingegen meist Folge eines mechanisch bedingten Gelenkverschleißes.
Die drei Krankheitsbilder entwickeln sich bei den meisten Betroffenen schleichend, in einzelnen Fällen ist aber schon der Krankheitsbeginn akut. Nicht oder unzureichend behandelt gehen die Erkrankungen meist mit erheblichen Schmerzen einher, führen zu Gelenkzerstörung und damit zu Verlust der Gelenkfunktionen. Die kann die Lebensqualität einschränken und zum Verlust des sozialen Umfeldes und der Erwerbstätigkeit führen.
Heilbar sind diese drei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bisher nicht, aber durch konsequente, in der Regel lebenslange Therapie, lassen sich Entzündungsschübe frühzeitig abfangen, mildern oder sogar ganz vermeiden. Dies kann vor dem Verlust der Beweglichkeit der Gelenke oder der Wirbelsäule und damit vor einer möglichen Behinderung schützen.
Biologische Wirkstoffe wie TNFα-Blocker (Tumor-Nekrose-Faktor-alpha-Blocker) können nachweislich bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen die fortschreitende Zerstörung von Knochen und Gelenkknorpeln aufhalten oder zumindest verringern. TNFα-Blocker sind Antikörper, die den entzündungsfördernden, natürlichen Botenstoff TNFα im Gewebe oder Blut abfangen und neutralisieren..
Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen rheumatischen Erkrankungen: